Montag, 20. Februar 2012

Mehr Aufmerksamkeit – mehr Reichweite für den Event, die Veranstaltung gewünscht?

Social Media ist ein hervorragendes Medium um einen „Buzz“ (eine Information, die sich viral verbreitet) zu erzeugen. Neben der klassischen Kommunikation sind Sociale Medien ein fantastisches „Werkzeug“ für die Echtzeit-Kommunikation, den direkten Dialog, Kundenservice und Transparenz. Eine integrierte Kommunikation nach innen und nach außen. Wobei ich ganz klar sagen muss, dass Social Media kein „stand alone“ ist – wichtig ist die vernetze Kommunikation (Cross-Media-Marketing) mit einer klaren Strategie.

Event Marketing hat sich entwickelt. Es ist nicht mehr nur Marketing via Email, Einladungen, Telefonate, Anzeigen etc. Social Media bietet Austausch von Informationen, Erfahrungen und Sichtweisen. Die „Macher“ in der Event-Branche sind quasi von Hause aus „social“ - ob über persönliche Kontakte bei Live-Events, das Verstehen des Kunden und der Zielsetzung eines Events. Nur die Kanäle der sozialen Interaktionen haben sich verändert. Empfehlungsmarketing hat eine ganz neue Bedeutung mit Social Media bekommen.

Ein Schaufenster für den Event
Veranstaltungsplaner können Besucher generieren, registrierte Teilnehmer mobilisieren um ihrerseits über die sozialen Netzwerke Freunde, Kollegen einzuladen um sich für den Event, die Veranstaltung zu registrieren. Online-Foren wie z.B. Xing und Facebook ermöglichen den Teilnehmern vor, während und nach der Veranstaltung gemeinsam zu kommunizieren.




Mobile Anwendungen wie z.B. Twitter, YouTube etc. erhöhen die Reichweite und lassen auch Personen, die nicht persönlich anwesend sein können, mit teilhaben und sich über Live-Updates einbringen. Eine große Chance und wie ich finde ein geniale Bereicherung! Social Media bietet fantastische Möglichkeiten sein Ziel eines erfolgreichen Events, Veranstaltung oder Konferenz zu unterstützen und Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Was sind die ersten Schritte für Social Media für Events?

  1. Definition der Strategie also die Zielsetzung. Was will erreichen? 
  2. Besucher gewinnen, Aufmerksamkeit, Medienwirksamkeit etc. Ausgangsbasis hierfür ist wie immer die Analyse. Was ist meine Zielgruppe, wo befindet sich diese – also in welchen Netzwerken? 
  3. Zuhören und beobachten: Konversationen folgen und lernen was die Zielgruppe interessiert. 
Planung
Welche Netzwerke? Budget? Vernetzung? Kooperationen? Welche Tools?
Kreation
Festlegung der Sprache (Ansprache) und des Contents (Inhalte).
Monitoring 
Mit einer soliden Strategie, geht’s los. Bauen Sie auf den Plattformen, in den sozialen Netzwerken, die sie definiert haben, eine Präsenz für Ihren Event / Ihre Veranstaltung auf. Zu den bekanntesten und beliebtesten Netzwerken in Deutschland zählen Xing, Facebook, Twitter, YouTube, Flickr, Foursquare, LinkedIn und Google+.

Wie geht es weiter?

Im Folgenden möchte ich kurz 4 mögliche Schritte aufzeigen, die Ihnen helfen für Ihre Veranstaltung / Ihren Event mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen, Besucher zu generieren und die Teilnehmer aktiv einzubinden.

  1. Starten Sie ein Fan Page auf Facebook
    Mit rund 400 Millionen Menschen auf Facebook, sollten Sie Ihre Veranstaltung dort finden lassen. Eine Fan-Seite ist der ideale Ort für Gespräche, Austausch von Fotos und Videos. Einfach und schnell einzurichten. Ein ideales Tool für die Kundenbindung vor und nach der Veranstaltung. In Kürze wird auf Facebook auch die Timeline für Unternehmensseiten eingeführt. Mehr Informationen dazu. 
  2. Starten Sie eine Flickr-Gruppe
    Fotografen lieben das Fotografieren und sie mögen das Teilen der Fotos über Flickr. Idealerweise starten Sie die eine Flickr-Gruppe einige Wochen vor der Veranstaltung. Beginnen Sie mit dem Einstellen von Fotos der Location, den Rednern, den Musikern usw. die Teil dieser Veranstaltung sein werden. 
  3. Erstellen Sie einen Twitter Account
    Starten Sie mit der Twitter Suche, beobachten Sie. Gesucht werden kann nach Firmennamen, Personen, Events und Produkten. Danach legen Sie einen Account an, branden Sie die Seite und legen einen #hashtag fest. Im Zuge des Re-Designs hat Twitter auch Unternehmensseiten eingeführt, die derzeit allerdings zur Zeit nur ausgewählten Unternehmen wie z.B. bing oder Dell zur Verfügung stehen. 
  4. Integrieren Sie Social Media in Ihre Veranstaltung
    Richten Sie auf der Veranstaltung eine „Social-Media-Ecke“ ein, in der sich Fans melden können und Sie gleichzeitig die Geschehnisse monitoren können. Setzen einer Twitterwall, nutzen Sie ein Messageing-System. Ermutigen Sie die Teilnehmer persönlich und digital, Ihre Erfahrungen/Erlebnisse via Social Media zu teilen.

Dienstag, 17. Januar 2012

Ein Google Places Profil ist im Hotelmarketing Pflicht

Google Places ist ein kostenloses Unternehmensverzeichnis - ein online Branchendienst von Google und wichtig für ihr lokales Marketing.  97% der Nutzer suchen online Unternehmen nach Umgebung. Rund 40% der lokalen Suchen erfolgen durch mobile Endgeräte.

Beispiel: "Suche ein Reisebüro in der PLZ oder im Stadtteil XY". Durch die Aktualisierung des Brancheneintrags wird dieser bei Google Maps, auf Google-Websites sowie im Such- und Display-Netzwerk richtig angezeigt.

Google Places hat damit unmittelbar Einfluss auf die Anzeige Ihrer Hotelwebsite in den Ergebnisliste der Google Suchmaschine. Ihre Chance von potentiellen Hotelgästen gefunden zu werden!

Sichern Sie sich Ihr Google Places Profil

Beanspruchen Sie Ihr Google Places Profil
Entweder direkt hier starten oder alternativ auf Google Place nach Ort, Firmenname suchen. Eigenes Unternehmen gefunden? Auf dem Profil steht oben rechts im dem Profil die Frage: "Geschäftsinhaber?" - nach anklicken wird automatisch auf die Seite zum Erstellen eines Kontos weitergeleitet. Die Voraussetzung für das Anlegen eines Places Eintrags ist ein Google Konto, welches in 2 Minuten angelegt ist.

Was gehört in ein Google Places Eintrag?

Grundsätzlich gilt es umfangreiche und korrekte Informationen anzugeben. Die Einträge können in mehreren Sprachen verfasst werden.

Die Basisinformationen:
Unternehmenskategorie (Branche), Firmenname, Postadresse, Telefonnummer mit Ortsvorwahl, URL der Website, Öffnungszeiten, Fotos (mit URL und Titel) und/oder Video.

Zusätzliche Details
:
Parkmöglichkeit, Verkehrsanbindung, Kids are welcome, Attraktionen in der Nähe, U-Bhf, Preiskategorie, vegetarische Küche, Kosten für die Sauna usw.

Ranking -  Listung in der Ergebnisliste der Suchmaschine
Der Algorithmus zur Anzeige der Google Maps Suchergebnisse erfolgt laut Google u.a. nach 
1) Relevanz
2) Bekanntheitsgrad bzw. der Wichtigkeit eines Eintrags

hierfür werden Informationen über das Unternehmen herangezogen, die aus dem gesamten Web stammen können, beispielsweise aus Links, Artikeln und Verzeichnisse. 

Montag, 16. Januar 2012

Google Search Plus Your World - Auswirkungen für Marketing, SEO.

Verliert Google seine 'Neutralität' als Suchmaschine? Am 11. Januar 2012 gab Google ein Update zur Suche "Search Plus Your World" bekannt.

Searchengineland zeigt auf, wie sich die Suchresultate in dem neuen Google Merkmal verhalten. Eindeutig erkennbar ist, wie Google+ als Soziales Netzwerk die Suche beeinflusst - Searchengineland macht es anhand des Suchberiffs "music" sichtbar. Ich habe nach "Travel" gesucht - ebenfalls ohne bei Google Plus angemeldet zu sein. Das Suchergebnis:

Google Search Plus Your World

Neben den Ergebnissen aus dem Web werden auf der rechten Seite (rote Markierung) ausschließlich Suchergebnisse von Google+ angezeigt. Kein Facebook, kein Twitter, keine anderen Sozialen Netzwerke!



Sehr spannend ist der nächste Test: Suche nach "Hotels", diesmal angemeldet bei Google+, es werden bereits im Google Suchfenster Google+ Profile vorgeschlagen. Bitte auch beachten: "Looking for local results for hotels?" Suche nach PLZ - hierbei wird "Google Places" relevant und sicher auch nach Abschluss der Testphase dann der "Google Hotelfinder". Aber seht selbst:


Ganz vorne mit dabei: Marco Nussbaum mit seinem prizeotel. Oder liegt es daran, dass wir gegenseitig in unseren "Circles" sind - anzunehmen.

Ist Google keine 'neutrale' Suchmaschine mehr?

Die Frage drängt sich auf. Google ist angetreten als "Suchmaschine der Wünsche", die das Web bestmöglich abbildet. Werden nun die eigenen Services in den Vordergrund gestellt? Google versucht Google+ mit Kraft zu etablieren und geht hier über seine Neutralität. 

Auswirkungen, was sind die nächsten Schritte für Ihre Internetpräsenz?

Google+ gewinnt an Bedeutung, soviel ist sicher. Je nach Zielgruppe empfiehlt sich die Präsenz zu sichern.
  1. Unternehmenseite auf Google+ anlegen (Marken- und Unternehmenschutz) 
  2. Profil bei Google Places anlegen 
  3. Google+ in die Online Strategie integrieren. 
  4. Vernetzung auch mit anderen Tools (Youtube, Picassa etc.) 
Sehr richtig die Anmerkung von @Thomas Hendele: In Betrachtung der Schrittfolge sollte der erste Schritt die Verifizierung & Optimierung des eigenen Places Eintrag sein!

Zum Abschluss noch das Video zum Google Update "Search Plus Your World"






Donnerstag, 15. Dezember 2011

Hotel Finder von Google geht aus der Testphase?

Hotels aufgepasst! Google testet den Hotel Finder als Vergleichsanzeige. search engine land
berichtet, dass in den USA bereits die ersten Anzeigen als „Vergleichs Ads“ in den Suchen aufgeführt werden.

Der „Comparison Ad“ lädt Suchende ein, ein Hotel auszuwählen. 
Mit dem Klick wird man direkt auf den Google Hotel Finder weitergeleitet. Eine sehr innovative Suche! Von hier aus können Hotelzimmer direkt via Google gebucht werden. 

Das ist ein sehr direkter und auch aggressiver Schritt von Google. Die Keywords werden von Google quasi „aufgesogen“ und generieren mehr Traffic auf Hotel Finder. 

Der Hotel Finder wird zur einer Herausforderung für OTA's und Hotels gleichermaßen. 








Dienstag, 6. Dezember 2011

Me: Hospitality & Travel Industry: Deutscher Hotelkongress 2012 in Berlin

Me: Hospitality & Travel Industry: Deutscher Hotelkongress 2012 in Berlin: Hoteltrends nicht verpassen und dabei sein! Am 30. + 31. Januar 2012 findet in Berlin der Deutsche Hotelkongress in Berlin statt. Moderier...

Deutscher Hotelkongress 2012 in Berlin

Hoteltrends nicht verpassen und dabei sein!

Am 30. + 31. Januar 2012 findet der Deutsche Hotelkongress in Berlin statt. Moderiert von Gabriele Schulze werden die Trendthemen der Branche beleuchtet; zukunftsweisende Strategien und konkrete praktische Lösungsansätze für mehr Erfolg in der Hotellerie.

Digitalisierung und demografischer Wandel als die Top-Herausforderungen für dei Hotellerie: "Wie sexy ist die Hotellerie für Mitarbeiter? Wie führe ich mein Hotel erfolgreich in der digitalen Welt?"

Auszug aus dem Programm:

Mehr Gäste, mehr Buchungen, mehr Stammgäste – Hotelmarketing 2.0
Sanjay Sauldie, Europäisches Internet Marketing Institut und Akademie

Green Hospitality – Überlebensfrage oder Hype? Wie viel „Grün“ gefällt dem Gast?
Matthias Schulze, GCB German Convention Bureau e.V: 

Future Lifestyle – Future Hotel: Trends zu Wohnen, Leben, Arbeiten und die Herausforderung für die Hotelbranche
Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher, Zukunftsinstitut Horx GmbH

It´s all about rates: Buchungsportale – Wer hat die Preishoheit?
Bianca Spalteholz, SPALTEHOLZ HOTELKOMPETENZ


Das komplette Programm zum Download Programm DHK2012. Zur Anmeldung und mehr Informationen geht es hier.

Astrid Creutz wird an dem Deutschen Hotelkongress 2012 teilnehmen und darüber berichten. Folgen unter: #DHK12